Stadtteil Margarethenhöhe

Der wunderschöne und in seiner Architektur einmalige Stadtteil Margarethenhöhe liegt nahe des Grugaparks und damit unmittelbar in der Nähe des Hotels An der Gruga. Ein Besuch der Margarethenhöhe sollte bei jedem Besucher der Stadt Essen auf dem Plan stehen. Sie ist ein Denkmal von europäischem Rang. Die Margarethenhöhe ist aus Dankbarkeit vom Essener Stadtrat benannt nach der Stifterin Margarethe Krupp (1854 – 1931), der Frau des bekannten Industriellen und Unternehmers Friedrich Alfred Krupp (1854 – 1902) und galt schon während ihrer Entstehungszeit zwischen 1909 und 1938 als Paradebeispiel einer modernen Siedlung. Sie propagierte ein Leben im Grünen, also Siedlungen mit Gärten zur Selbstversorgung, Parks und kleiner Industrie. Das Einfamilienhaus mit Garten wurde zum Ideal der Wohnform.

Ein kleiner Rundgang über die Margarethenhöhe lohnt sich unbedingt und bietet einen Einblick in die Besonderheiten und den außergewöhnlichen Charme der Siedlung. Die reine Wegstrecke beträgt etwa 2,2 km und ist unter einer Stunde zu schaffen. Sie können auch gerne unsere für Sie kostenlosen Fahrräder nutzen, um die schöne Gartenstadt , die nur ca. 10 min vom Hotel entfernt ist, zu erkunden. Es lohnt sich!

Stadtteil Margarethenhöhe Ruhrgebiet Essen Umgebung Hotel An der Gruga

Margarethe Krupp startete ab 1906 anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha das Projekt einer neuen Siedlung. Attraktive Wohnungsbedingungen, nicht nur für Angestellte und Mitarbeiter des Krupp-Konzerns, waren das Ziel: ein trautes Heim, schön gelegen mit Sonnenblick und Heimgarten – und dies mitten in der Großstadt im Herzen des Ruhrgebietes. 1909 begann man mit dem Bau. Bis 1938 entstand die Siedlung in 29 Bauabschnitten unter Federführung des Architekten Georg Metzendorf. Durch ihre Geschlossenheit, die nicht nur baulich, sondern auch durch ihre Lage auf einem Gelände-Plateau erreicht wurde, und die Lage vor der Innenstadt von Essen, wird die Siedlung als eine der ersten deutschen Gartenstädte angesehen. Die Architektur der zunächst freistehenden Giebelhäuser und später zu Einheiten
zusammengefügten Reihenhäuser ist sehr ähnlich, jedoch sehr abwechslungsreich gestaltet. Alle beinhalteten bereits nach ihrer Errichtung Bäder und Öfen, was für die damalige Zeit ein besonderer Fortschritt war. Den Haupteingang der Siedlung bildet ein großes Tor.

Der Mittelpunkt der Siedlung ist der rechteckige, kleine Marktplatz mit dem Konsum und dem Gasthaus am Süd- und Nordende. Auffällig sind, wie bereits erwähnt, sehr blumige Straßennamen, die ein optimales Zuhause beschreiben: „Schöngelegen“, „Daheim“, „Stiller Weg“, „Heimgarten“, „Trautes Heim“, „Sonnenblick“ oder „Im Stillen Winkel“ sind Beispiele dafür. Seit 1987 steht die Margarethenhöhe unter Denkmalschutz und kann wie jeder normale Stadtteil frei besucht werden. Ein Musterhaus in der Stensstraße kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.Dabei ist es möglich, die Häuser nicht
nur von außen, sondern auch die typische Einrichtung zu sehen. Besonders schön anzusehen ist die Siedlung, wenn das verbreitet vorkommende Weinlaub an vielen Häusern im Herbst eine rote Färbung annimmt.

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